Was macht einen Benzin Rasenmäher "klein"?
Ein kleiner Benzin Rasenmäher kombiniert die Kraft und Ausdauer eines Verbrennungsmotors mit Abmessungen und Gewichten, die ihn für kompaktere Rasenflächen prädestinieren. Hierbei steht nicht allein die Schnittbreite im Fokus, sondern auch das Gesamtpaket aus Manövrierbarkeit, Handhabung und Stauraum. Während größere Modelle oft für ausgedehnte Areale konzipiert sind, ermöglichen kleine Benzinrasenmäher eine effiziente Pflege dort, wo Platz begrenzt ist oder Hindernisse wie Beete und Bäume häufiges Wenden erfordern.
- Kompaktheit vereint Benzinmotor-Leistung mit Wendigkeit.
- Ideal für kleine bis mittelgroße Gärten und verwinkelte Flächen.
- Fokus liegt auf Handhabung, Gewicht und Schnittbreite.
- Bietet Unabhängigkeit von Kabeln und Ladezeiten.
Die Definition von "klein" kann variieren, doch typischerweise bewegen sich Geräte mit einer Schnittbreite von 35 bis 45 cm in diesem Segment. Diese Maße sind ein guter Kompromiss zwischen Flächenabdeckung und Agilität. Ein wichtiger Aspekt ist auch das Eigengewicht; leichtere Modelle sind einfacher zu schieben und zu manövrieren, was besonders bei Steigungen oder unebenem Gelände von Vorteil ist. Die Entscheidung für einen kleinen Benzin Rasenmäher ist oft eine Abwägung zwischen der unkomplizierten Leistung, die ein Benzinmotor bietet, und der Notwendigkeit, in beengten Verhältnissen agieren zu können.
Schnittbreite als primäres Kriterium
Die Schnittbreite ist das offensichtlichste Merkmal, das die Größe eines Rasenmähers bestimmt. Bei Modellen, die als "klein" gelten, liegt diese in der Regel zwischen 35 und 45 Zentimetern. Eine Schnittbreite von 38 cm beispielsweise erlaubt es Ihnen, eine Fläche von 100 Quadratmetern in etwa 20-30 Minuten zu mähen, abhängig von der Effizienz des Motors und des Mähwerks. Diese Größe ist für Gärten bis etwa 500 Quadratmeter oft ausreichend, wobei eine größere Fläche natürlich mehr Mähvorgänge erfordert. Größere Schnittbreiten (ab 46 cm) sind meist für Flächen gedacht, die deutlich über 500 Quadratmeter liegen und erfordern oft mehr Kraftaufwand oder einen Radantrieb.
Gewicht und Manövrierbarkeit
Ein entscheidender Faktor für die Handhabung eines kleinen Benzin Rasenmähers ist sein Gewicht. Geräte in diesem Segment wiegen oft zwischen 20 und 25 Kilogramm. Dies ist zwar mehr als bei einem Akku- oder Elektro-Rasenmäher, aber deutlich weniger als bei größeren Benzinmodellen, die 30 kg und mehr auf die Waage bringen können. Ein geringeres Gewicht erleichtert das Schieben, das Umdrehen an den Rasenkanten und das Verstauen. Modelle mit Radantrieb können das höhere Gewicht ausgleichen und das Mähen auch auf leicht hügeligem Gelände erleichtern, indem sie den Vortrieb unterstützen. Bei der Auswahl sollten Sie prüfen, wie gut der Schwerpunkt des Geräts liegt und ob sich der Führungsholm ergonomisch einstellen lässt.
Die Gesamtabmessungen des Mähers, insbesondere in der Länge und Breite, spielen ebenfalls eine Rolle, wenn es um das Durchfahren von Engstellen oder das Lagern geht. Ein kompakter Benzin Rasenmäher lässt sich oft leichter in einer Garage oder einem Schuppen unterbringen, da er weniger Stellfläche beansprucht. Viele Modelle verfügen über klappbare Holmkonstruktionen, die das Verstauen weiter vereinfachen.
Der Vorteil der Benzintechnologie im Kleinformat
Selbst kleine Benzin Rasenmäher profitieren von den Kernvorteilen der Verbrennungsmotoren: Leistung, Ausdauer und Unabhängigkeit. Anders als Akku-Geräte sind sie nicht an Ladezeiten gebunden und bieten eine konstante Leistung, die auch durch höheres oder feuchteres Gras wenig beeinträchtigt wird. Für Gärten, die nicht ständig akribisch gemäht werden oder in denen das Gras auch mal etwas länger werden darf, ist ein Benzinmäher oft die robustere Wahl. Die Notwendigkeit, Benzin und Öl bereitzuhalten, ist ein kleinerer Aufwand im Vergleich zur Ladeplanung bei Akku-Geräten, insbesondere wenn Sie eine größere Rasenfläche pflegen wollen.
Für kleinere Gärten, in denen dennoch die Flexibilität eines Benzinmähers gewünscht wird, bieten die kompakten Modelle eine attraktive Lösung. Sie vermeiden die Einschränkungen von Stromkabeln und sind dabei noch handlich genug, um auch anspruchsvolle Gartenlayouts zu bewältigen. Die Investition in einen kleinen Benzin Rasenmäher lohnt sich, wenn Sie die Vorteile der Benzintechnologie nicht missen möchten, aber gleichzeitig Wert auf eine einfache Handhabung und Lagerung legen.
Leistungsmerkmale kleiner Benzin Rasenmäher
Auch bei kompakter Bauweise müssen kleine Benzin Rasenmäher keine Kompromisse bei der Leistung eingehen. Sie sind mit Motoren ausgestattet, die ausreichend Kraft für ihre jeweilige Schnittbreite bieten und eine zuverlässige Grasaufnahme und -zerkleinerung gewährleisten. Die Art des Motors und seine Leistungsklasse sind dabei entscheidend für die Effizienz und die Langlebigkeit des Geräts.
Motoren: Viertakt als Standard für Effizienz und Langlebigkeit
Nahezu alle modernen kleinen Benzin Rasenmäher sind mit Viertaktmotoren ausgestattet. Diese Motoren sind effizienter, verbrauchen weniger Kraftstoff, stoßen weniger Emissionen aus und sind deutlich leiser als ältere Zweitaktmotoren. Ein typischer Viertaktmotor für diese Geräte hat einen Hubraum zwischen 100 und 150 cm³, was eine Leistung von etwa 2 bis 3 PS (ca. 1,5 bis 2,2 kW) liefert. Diese Leistung ist vollkommen ausreichend, um mit einer Schnittbreite von bis zu 45 cm Gras zuverlässig zu schneiden und auch mit leicht anspruchsvolleren Bedingungen wie feuchtem oder höherem Gras fertig zu werden. Der separate Ölkreislauf sorgt zudem für eine verbesserte Schmierung und längere Lebensdauer des Motors, was bei regelmäßiger Wartung den Unterschied ausmacht.
Die Wahl des richtigen Motors hängt von der Größe und Beschaffenheit Ihres Gartens ab. Für leicht hügelige oder anspruchsvolle Rasenflächen kann ein Motor mit etwas mehr Hubraum und Leistung vorteilhaft sein. Achten Sie auf renommierte Hersteller von Kleinmotoren, da diese oft für ihre Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit von Ersatzteilen bekannt sind.
Mähsysteme: Fangkorb, Mulchen oder Seitenauswurf
Kleine Benzin Rasenmäher sind in der Regel mit verschiedenen Mähsystemen ausgestattet, die Sie je nach Bedarf nutzen können:
- Fangkorb: Bietet ein sauberes Schnittbild und hinterlässt keine Schnittreste auf dem Rasen. Fassungsvermögen bei kleinen Modellen liegen meist zwischen 40 und 55 Litern. Ein voller Fangkorb signalisiert oft durch eine Anzeige, dass er entleert werden muss.
- Mulchfunktion: Das Schnittgut wird fein zerkleinert und als natürlicher Dünger auf dem Rasen verteilt. Dies ist besonders vorteilhaft für die Rasengesundheit, erfordert aber regelmäßiges Mähen, um ein Verfilzen zu vermeiden. Oft ist ein Mulchkit als Zubehör erhältlich oder fest integriert.
- Seitenauswurf: Das Schnittgut wird zur Seite ausgeworfen. Dies ist eine schnelle Methode, wenn die Optik weniger wichtig ist und das Schnittgut auf einer größeren Fläche verteilt werden kann.
Die meisten Geräte bieten eine Kombination aus Fangkorb und Mulchfunktion, was sie sehr flexibel macht. Für kleine, gepflegte Rasenflächen ist die Fangkorbfunktion oft die bevorzugte Wahl für ein sauberes Ergebnis. Wenn Sie Ihren Rasen düngen möchten und häufig mähen, ist die Mulchfunktion eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Ergänzung.
Radantrieb: Ja oder Nein?
Bei kleinen Benzin Rasenmähern ist ein Radantrieb nicht immer Standard, aber eine Option, die die Handhabung erheblich erleichtert, insbesondere bei leicht ansteigenden Flächen oder wenn der Mäher etwas schwerer ist. Ein Radantrieb nimmt Ihnen einen Großteil der Schiebearbeit ab und ermöglicht ein entspannteres Mähen. Die Geschwindigkeit des Radantriebs ist bei kleineren Modellen oft fix oder in wenigen Stufen regulierbar. Für sehr ebene und kleine Gärten kann ein Radantrieb auch überflüssig sein und nur das Gewicht sowie die Komplexität erhöhen.
Wenn Sie Wert auf maximalen Komfort legen und Ihr Garten kleine Steigungen aufweist, ist ein Modell mit Radantrieb eine Überlegung wert. Prüfen Sie jedoch, ob die zusätzliche Investition und das eventuell höhere Gewicht für Ihre spezifischen Bedürfnisse gerechtfertigt sind. Bei sehr kompakten und leichten Modellen kann das manuelle Schieben durchaus angenehm sein.
Die Vorteile kleiner Benzin Rasenmäher für Ihren Garten
Kleine Benzin Rasenmäher sind eine ausgezeichnete Wahl für eine bestimmte Zielgruppe von Gartenbesitzern. Sie vereinen die bewährte Technologie von Benzinmotoren mit einer Bauweise, die auf Agilität und einfache Handhabung optimiert ist. Dies macht sie zu einer attraktiven Alternative zu ihren größeren Pendants oder zu elektrisch betriebenen Geräten.
Unabhängigkeit und Leistungsstärke
Der offensichtlichste Vorteil ist die Unabhängigkeit von Stromquellen. Sie sind nicht durch die Reichweite eines Kabels eingeschränkt und müssen sich keine Gedanken über die Ladezeit von Akkus machen. Dies bedeutet uneingeschränkte Mobilität im gesamten Garten, auch an entlegenen Ecken. Gleichzeitig bieten Benzinmotoren eine konstante und oft höhere Leistung als vergleichbare Akku-Modelle, was besonders bei dichterem oder feuchterem Gras von Vorteil ist. Selbst ein kleiner Benzinmotor verfügt über genügend Kraft, um auch anspruchsvollere Mähbedingungen zu meistern, ohne an Leistung zu verlieren.
Diese Kombination aus Mobilität und Kraft macht kleine Benzinmäher zu vielseitigen Werkzeugen für Grundstücksbesitzer, die Wert auf Flexibilität legen und sich nicht durch technische Limitierungen einschränken lassen wollen.
Ideal für kompakte und verwinkelte Flächen
Kleine Benzin Rasenmäher sind prädestiniert für Gärten, die nicht riesig sind, aber dennoch eine Herausforderung durch ihre Struktur darstellen. Engstellen, viele Beeteinfassungen, Bäume oder Büsche erfordern ein wendiges Gerät. Die geringere Schnittbreite und das oft niedrigere Gewicht im Vergleich zu größeren Modellen ermöglichen präzises Manövrieren um Hindernisse herum. Dies spart Zeit und Mühe, da weniger Nacharbeiten mit einem Kantenschneider notwendig sind.
Für Grundstücke mit einer Fläche von bis zu 500 m² sind sie oft die optimale Wahl. Sie bieten die notwendige Leistung für eine effektive Rasenpflege, ohne dass der Benutzer von einem überdimensionierten und schwerfälligen Gerät überfordert wird. Die leichte Handhabung ermöglicht auch Gartenbesitzern mit geringerer Körperkraft, den Rasen mühelos zu pflegen.
Weniger Wartung als gedacht, mehr Langlebigkeit
Entgegen mancher Vorurteile erfordern Benzin Rasenmäher keine übermäßig komplexe Wartung. Regelmäßiges Nachfüllen von Benzin und Öl, das Reinigen des Mähwerks und das Überprüfen der Zündkerze sowie des Luftfilters sind die Hauptaufgaben. Bei einem hochwertigen kleinen Benzin Rasenmäher können diese Schritte relativ schnell durchgeführt werden. Viertaktmotoren sind dabei generell wartungsärmer als Zweitaktmotoren.
Die Robustheit und die oft hochwertigen Materialien, die in Benzinmähern verbaut werden, tragen zu einer langen Lebensdauer bei. Bei guter Pflege kann ein solcher Mäher viele Jahre zuverlässig seinen Dienst verrichten. Die Leistung bleibt auch nach Jahren konstant, solange die Wartungsintervalle eingehalten werden. Dies macht sie zu einer langfristig lohnenden Investition für Besitzer von kleineren bis mittelgroßen Gärten, die Wert auf Zuverlässigkeit legen.
Worauf Sie beim Kauf eines kleinen Benzin Rasenmähers achten sollten
Die Auswahl des richtigen kleinen Benzin Rasenmähers erfordert eine genaue Betrachtung Ihrer individuellen Bedürfnisse und der Gegebenheiten Ihres Gartens. Es gibt mehrere Schlüsselkriterien, die Ihnen helfen, eine fundierte Entscheidung zu treffen und ein Modell zu finden, das Ihren Anforderungen gerecht wird.
Gartenfläche und Geländebeschaffenheit
Die Größe Ihres Gartens ist der primäre Faktor. Für Rasenflächen bis 500 m² ist ein kleiner Benzin Rasenmäher mit einer Schnittbreite von 35-45 cm in der Regel bestens geeignet. Wenn Ihr Garten stärker geneigt ist oder viele Unebenheiten aufweist, sollten Sie ein Modell mit Radantrieb in Betracht ziehen. Dieser reduziert den Kraftaufwand beim Schieben erheblich. Prüfen Sie auch die Wendigkeit des Geräts; ein kleiner Wendekreis ist von Vorteil, wenn Sie häufig um Hindernisse manövrieren müssen. Achten Sie auf die angegebene Flächenleistung des Herstellers, diese gibt einen guten Anhaltspunkt, wie schnell und effizient Sie Ihren Rasen mähen können.
Berücksichtigen Sie auch die Beschaffenheit des Grases. Wenn Sie häufig längeres oder feuchtes Gras mähen müssen, ist ein Motor mit etwas mehr Leistung (z.B. 2,5 kW oder mehr) empfehlenswert. Für einen regelmäßig gepflegten, eher kurzen Rasen reicht ein Standardmotor völlig aus.
Motorleistung und Kraftstoffart
Wie bereits erwähnt, sind Viertaktmotoren der Standard. Achten Sie auf den Hubraum (cm³) und die Leistung (kW oder PS). Ein Hubraum zwischen 100 und 140 cm³ mit einer Leistung von etwa 1,5 bis 2,2 kW ist für die meisten kleinen Benzinmäher ausreichend. Wichtig ist auch die Tankkapazität; ein größerer Tank bedeutet längere Mähintervalle, bevor Sie nachtanken müssen. Kleinere Modelle haben oft Tanks zwischen 0,7 und 1,2 Litern.
Stellen Sie sicher, dass Sie Zugang zu bleifreiem Benzin (Super oder Normal, je nach Herstellerangabe) und dem passenden Motoröl haben. Die richtige Ölsorte und der regelmäßige Wechsel sind essenziell für die Langlebigkeit des Motors. Manche Hersteller bieten auch Motoren an, die speziell auf Kraftstoffeffizienz und geringere Emissionen ausgelegt sind, was bei der Entscheidung für ein umweltfreundlicheres Modell eine Rolle spielen kann.
Ergonomie und Handhabung
Dies ist ein oft unterschätzter Faktor, der jedoch für die Benutzerfreundlichkeit entscheidend ist. Der höhenverstellbare Holm ermöglicht es Ihnen, den Mäher an Ihre Körpergröße anzupassen, was Rückenschmerzen vorbeugt. Ein gepolsterter Griff erhöht den Komfort bei längeren Mähvorgängen. Prüfen Sie, ob sich der Holm einfach einklappen lässt, falls Sie den Mäher platzsparend verstauen möchten.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Bedienung. Sind alle Bedienelemente leicht erreichbar und verständlich? Bei Modellen mit Radantrieb sollte die Bedienung des Antriebs intuitiv sein. Auch das Gewicht des Mähers spielt hier eine Rolle; wenn Sie den Mäher nach dem Gebrauch anheben oder in einen Schuppen stellen müssen, ist ein geringeres Gewicht von Vorteil. Eine gute Balance des Geräts verbessert die Manövrierfähigkeit zusätzlich.
Zusatzfunktionen und Qualität
Denken Sie über Funktionen nach, die Ihren Mähkomfort erhöhen könnten. Dazu gehören beispielsweise die Zentralverstellung der Schnitthöhe, die es Ihnen erlaubt, die Schnitthöhe an allen Rädern gleichzeitig einzustellen, oder die Möglichkeit, den Fangkorb leicht zu entnehmen und zu reinigen. Ein robustes Mähdeck aus Stahl oder hochwertigem Kunststoff sorgt für Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Steinschläge oder Beschädigungen.
Informieren Sie sich über die Marken und deren Ruf bezüglich Qualität und Kundenservice. Lesen Sie Testberichte und Nutzerrezensionen, um Einblicke in die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der einzelnen Modelle zu erhalten. Eine gute Verarbeitung und die Verwendung hochwertiger Komponenten sind Indikatoren für ein Gerät, das Ihnen lange Freude bereiten wird.
Wartung und Pflege für eine lange Lebensdauer
Die Lebensdauer und Leistungsfähigkeit eines jeden Benzin Rasenmähers, egal ob klein oder groß, hängt maßgeblich von der regelmäßigen und korrekten Wartung ab. Mit wenigen Handgriffen stellen Sie sicher, dass Ihr Gerät auch nach Jahren noch zuverlässig seinen Dienst verrichtet.
Regelmäßige Motorpflege
Die Motorpflege ist das A und O. Dazu gehört das regelmäßige Überprüfen und bei Bedarf Nachfüllen des Motoröls. Konsultieren Sie die Bedienungsanleitung Ihres Mähers für die empfohlene Ölart und das Füllvolumen. Ein Ölwechsel, wie bei einem Auto, ist je nach Betriebsstunden und Herstellerempfehlung notwendig, um Ablagerungen zu entfernen und die Schmierung zu optimieren. Der Luftfilter sollte ebenfalls regelmäßig kontrolliert und gereinigt oder ausgetauscht werden, da ein verstopfter Filter die Motorleistung mindert und den Kraftstoffverbrauch erhöht.
Die Zündkerze ist für die korrekte Verbrennung verantwortlich. Sie sollte jährlich überprüft und bei Bedarf gereinigt oder ersetzt werden. Eine verschmutzte oder abgenutzte Zündkerze kann zu Startschwierigkeiten und unrundem Motorlauf führen. Stellen Sie sicher, dass Sie immer die korrekte Zündkerze für Ihr Modell verwenden.
Reinigung des Mähwerks und Gehäuses
Nach jedem Mähvorgang sollte das Mähdeck von Grasresten befreit werden. Dies verhindert Korrosion und stellt sicher, dass das Schnittgut ungehindert abtransportiert wird. Ein einfacher Gartenschlauch oder eine Bürste reichen oft aus. Bei hartnäckigeren Verschmutzungen kann ein Spachtel behilflich sein, jedoch stets mit Vorsicht, um das Mähdeck nicht zu beschädigen. Achten Sie darauf, dass kein Wasser in den Motor oder den Luftfilter gelangt.
Das Gehäuse des Rasenmähers sollte ebenfalls regelmäßig gereinigt werden. Dies schützt vor Rost und sorgt für eine ansprechendere Optik. Wenn der Mäher über den Sommer nicht genutzt wird, empfiehlt es sich, das Mähdeck von unten gründlich zu reinigen und eventuell mit einem speziellen Korrosionsschutzmittel zu behandeln.
Messerpflege und Lagerung
Das Messer ist das Herzstück des Rasenmähers. Ein scharfes Messer sorgt für einen sauberen Schnitt, der dem Rasen weniger schadet. Stumpfe Messer reißen das Gras eher ab, was zu unschönen braunen Spitzen führt und den Rasen anfälliger für Krankheiten macht. Lassen Sie das Messer einmal im Jahr schärfen oder tauschen Sie es bei Bedarf aus. Achten Sie beim Ausbau des Messers auf die richtige Sicherung und das korrekte Drehmoment beim Wiedereinbau.
Für die Überwinterung oder längere Lagerung sollte der Kraftstofftank geleert oder der Vergaser leer gefahren werden. Dies verhindert, dass der Kraftstoff alt wird und den Vergaser verstopft. Lagern Sie den Mäher an einem trockenen und gut belüfteten Ort, idealerweise abgedeckt, um ihn vor Staub und Feuchtigkeit zu schützen. Eine gute Pflege und Wartung sind der Schlüssel, um die Leistungsfähigkeit und die Lebensdauer Ihres kleinen Benzin Rasenmähers maximal auszuschöpfen.
Häufige Fragen zu kleinen Benzin Rasenmähern
Viele Gartenbesitzer haben spezifische Fragen, wenn es um die Anschaffung und Nutzung eines kompakten Benzin Rasenmähers geht. Hier beantworten wir die gängigsten Anliegen:
Sind kleine Benzin Rasenmäher laut?
Benzin Rasenmäher sind generell lauter als Akku- oder Elektrogeräte. Kleine Modelle sind jedoch oft leiser als größere, leistungsstärkere Geräte. Die Geräuschentwicklung liegt typischerweise zwischen 85 und 95 Dezibel. Moderne Viertaktmotoren sind zudem vibrationsärmer und haben einen angenehmeren Klang als ältere Zweitaktmotoren. Es empfiehlt sich dennoch, bei längeren Mähvorgängen einen Gehörschutz zu tragen.
Wie oft muss ein kleiner Benzin Rasenmäher gewartet werden?
Die grundlegende Wartung wie das Reinigen des Mähwerks und das Nachfüllen von Öl und Benzin sollte nach jedem Gebrauch bzw. vor jedem Mähvorgang erfolgen. Eine umfassendere Wartung, wie der Austausch von Zündkerze und Luftfilter oder ein Ölwechsel, wird je nach Herstellerangabe und Nutzung etwa einmal pro Saison empfohlen. Das Schärfen des Messers sollte mindestens einmal jährlich erfolgen.
Wie viel Benzin verbraucht ein kleiner Benzin Rasenmäher?
Der Kraftstoffverbrauch variiert je nach Motorgröße, Mähbedingungen und Fahrweise (bei Modellen mit Radantrieb). Ein kleiner Benzinmotor mit ca. 2 kW Leistung verbraucht typischerweise etwa 0,5 bis 1 Liter Benzin pro Stunde. Die genauen Angaben finden Sie in der Bedienungsanleitung des Herstellers. Dank der Effizienz moderner Viertaktmotoren sind die Verbräuche bei kleinen Modellen relativ gering.
Kann ein kleiner Benzin Rasenmäher auch für feuchtes Gras verwendet werden?
Kleine Benzin Rasenmäher sind leistungsstärker als viele Akku- oder Elektromodelle und können daher in der Regel auch mit feuchtem oder leicht höherem Gras gut umgehen. Allerdings ist das Mähen von trockenem Gras immer empfehlenswert, da es zu einem saubereren Schnittbild führt, weniger das Mähwerk verklebt und die Gefahr des Verstopfens des Auswurfs oder Fangkorbs reduziert. Bei sehr nassem Gras kann es ratsam sein, die Schnitthöhe anzupassen oder mehrmals zu mähen.
Welche Vorteile hat ein Benzinmäher gegenüber einem Akku-Mäher für kleine Gärten?
Die Hauptvorteile eines kleinen Benzinmähers gegenüber einem Akku-Modell für kleine Gärten sind die konstante Leistung, die weniger durch den Ladezustand des Akkus beeinträchtigt wird, und die Unabhängigkeit von Ladezeiten. Sie bieten oft mehr Power für anspruchsvollere Bedingungen und sind nicht auf die Laufzeit eines Akkus beschränkt, was bei unerwartet längeren Mähaufgaben oder wenn man nicht im Voraus planen möchte, vorteilhaft ist. Zudem ist die Lebensdauer des Motors oft länger als die eines Akkus.
